Ratskeller St. Georg - Aussenansicht

Öffnungzeiten:

Montagsab 11:00 Uhr
DienstagsRuhetag
Mi. - Sa.ab 11:00 Uhr
Sonn- und Feiertagsab 11:00 Uhr
durchgehend warme Küche

Im November und Dezember haben wir auch Dienstags für Sie geöffnet.


Wechselnde Mittagskarte

Ratskeller St. Georg

Restaurant · Cafe · Bier und Weinkeller


In einer Zeit, in der sich Hausfrauen und Köche besonders für die ausländische Küche interessieren und - mit Recht - auch Gerichte anderer Länder in ihr Repertoire aufnehmen, ist es uns ein Bedürfnis, die einheimische Küche wieder mehr in den Vordergrund zu rücken.

Unser gemütlich und stilvoll eingerichteter Gewölbekeller, ein kleiner und ein großer bis zu 150 Personen fassender Saal, sowie ein von alten Kastanien beschatteter Biergarten mit Blick auf den "Großen Teich" laden ein, mal wieder alte Gerichte aus Großmutters Zeiten zu probieren und den gewohnten Speisezettel zu bereichern.

Hierbei, wie auch bei den Produkten in unserer Grillstation auf dem angrenzendem Parkplatz, achten wir selbstverständlich auf höchste Qualität und verwenden Rohwaren aus der eigenen Metzgerei und Backstube.

Wir wünschen viel Spaß auf unserem Onlineangebot und freuen uns darauf, Sie bald persönlich in unserem Restaurant zu begrüßen.

Ihre Familie Franz

Historisches zum Ratskeller St. Georg und zur Ressource

Pfarrkirche St. Georgii


Viele Soester Bürger wissen heute nicht mehr um die alte Pfarrkirche St. Georg, die sich unmittelbar vor dem Nordtor der karolingisch-ottonischen Stadtbefestigung befand. Sie war eine Marktkirche, etwa vergleichbar mit St. Lamberti in Münster.

Wann die Kirche erbaut wurde, lässt sich nicht mit letzter Bestimmtheit angeben. Sicher war sie zumindest zum Teil schon um 1180 vorhanden, als Erzbischof Philipp von Köln die Stadt Soest in 6 Pfarreien teilte. Ursprünglich soll sie St. Juliani geheißen haben und erst später dem heiligen St. Georg geweiht worden sein. Sie wurde als «de nigge (neue) Kerke» bezeichnet, was vermuten lässt, dass schon vor ihrer Entstehung eine kleinere Kirche dort existiert haben könnte.

St. Georgii wies Ähnlichkeiten zu St. Maria zur Höhe (Hohnekirche) auf, sie war eine dreischiffige Hallenkirche (Länge etwa 39m, Breite etwa 25m). Der zum übrigen Kirchbau wohl überdimensionierte Kirchturm besaß zunächst ein Kreuzdach. Durch den großen Stadtbrand vom 3. Mai 1669 wurde der obere Abschluss des Turms und das Kirchendach zerstört. So wurde der Turm mit einer barocken, aus zwei Zwiebeln bestehenden Turmhaube, die im Jahr 1707 vollendet wurde, versehen.

Im Jahre 1532 begann die Reformation, 1548 wurde St. Georgii wie die anderen Soester Pfarrkirchen rekatholisiert. Im Jahr 1554 wurde sie als zweite der Soester Gemeinden wieder evangelisch und ist es bis zu ihrem Abbruch geblieben.

Am 1. August 1822 erfolgte die Vereinigung der Georgiigemeinde, die damals noch 342 Seelen zählte, mit der Gemeinde St. Marien zur Wiese (Wiesenkirche).

Die Kirche wurde am 12. Februar 1823 für 2770 Taler auf Abbruch an die Gesellschaft Ressource verkauft.Der Abbruch der Kirche erfolgte noch im selben Jahr.

Am 1.Oktober 1825 wurde das zu weiten Teilen aus den Steinen der Georgskirche neu errichtete Gesellschaftshaus der Ressource eingeweiht.

Die Gaststätte Ratskeller wurde erst nach dem zweiten Weltkrieg eingerichtet. In den alten Gewölben des Gesellschafthauses wurde bis dahin nur Wein gelagert, den die Gesellschaft Ressource an ihre Mitglieder weiterverkaufte.

Besuchen Sie den Gedenkstein unter unseren großen Kastanien und genießen Sie dort den schönen Blick auf den «Großen Teich».